Bankholding
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Inhaltsverzeichnis:
Holding als Organisationsform f├╝r Bankkonzerne

1 Bankenmarkt im Umbruch

2 Statutarische Konzernorganisation im Bankgewerbe

2.1 Bankkonzern und Bankholding
2.2 Idealtypische Konzernformen
2.3 Bankholdings in der Praxis

3 Holding im Spannungsfeld von Zentralisation und Dezentralisation

3.1 Holding als Dezentralisationsinstrument
3.2 Holding als Zentralisationsinstrument
3.3 Virtuelle Holding als L├Âsungsansatz f├╝r das Kreditgewerbe?

4 Beteiligungscontrolling f├╝r Bankholdings

5 Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis

 

Auszug (S. 343):

1 Bankenmarkt im Umbruch

Die Bankenbranche befindet sich im Umbruch: Zum einen finden "massive und anhaltende Strukturver├Ąnderungen in den traditionellen und neu entwickelten M├Ąrkten f├╝r Finanzprodukte" statt (Bodin 1994, 15). Zum anderen sehen sich die deut-schen Banken dem Vorwurf der Wertvernichtung ausgesetzt (Kloepfer 1999, 13). Auf entsprechende Ver├Ąnderungen im Umfeld hat die Industrie seit einiger Zeit mit der Einf├╝hrung von Holdingstrukturen reagiert. Dies gilt ebenso f├╝r Versicherungskonzerne wie die Allianz AG, die als Allfinanzanbieter teilweise auch mit dem Bankgewerbe konkurrieren. Trotz der Besonderheiten des Bankgewerbes (Kuhn 1994, 14ff.) und der besonderen Bedeutung der Banken innerhalb der Volkswirtschaft sei die provokative Frage erlaubt, ob die Banken unter rein betriebswirtschaftlichen Aspekten nicht "eine Industrie wie jede andere" (B├Âhme 1997, 171) darstellen und somit jetzt die Zeit f├╝r die "Bankindustrie" gekommen ist, diesem Vorbild zu folgen? Wie aktuell diese Fragestellung ist, zeigen derzeitige ├ťberlegungen zur "virtuellen" Holding f├╝r die Deutsche Bank AG (Homeyer 1999, 44ff.). ├ähnlichkeiten zu den Entwicklungen anderer Branchen sind durchaus erkennbar. Der Bankensektor antwortet auf die Marktver├Ąnderungen mit einem Akquisitions- und Fusionsfieber, das vorher bereits andere Branchen ergriffen hatte. Nachrichten ├╝ber Zusammenschl├╝sse, ├ťbernahmen, Beteiligungen und Kooperationen h├Ąufen sich (Bredemeier 1997, 99). Zur Arrondierung der Angebotspalette im Rahmen der Allfinanzentwicklung (S├╝chting 1991, 197) und zur Erzielung einer globalen Pr├Ąsenz (K├Âppen 1998, 281) kommt insbesondere der Beteiligungsakquisition eine wachsende Bedeutung zu. Die durch diese Entwicklung entstehenden komplexen diversifizierten Konzerne erfordern eine leistungsf├Ąhige Konzernstruktur, die durch entsprechendes Beteiligungsmanagement und -controlling unterst├╝tzt wird. Derzeit liegt jedoch bei der aufbau- und ablauforganisatorischen Betrachtung des Bankgewerbes der Schwerpunkt noch auf dem klassischen Bankgesch├Ąft. Das Gestaltungspotential der statutarischen Organisation, d. h. der gesellschaftsrechlichen Ausgestaltung, sowie der Bereich alternativer Kooperationsformen werden bei Betrachtung der Bankenorganisation hingegen vernachl├Ąssigt. Da auf diesem in der Praxis zunehmend beachteten Gebiet somit noch Forschungsbedarf besteht, soll dieser Beitrag als Denkansto├č f├╝r weiterf├╝hrende Untersuchungen verstanden werden.

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